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        <title>Aizputes evaņģēliski luteriskā draudze - Seite</title>
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        <description>Aizputes evaņģēliski luteriskā draudze - Seite</description>
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                <pubDate>Fri, 15 Apr 2016 17:40:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Gottesdienst
in Aizpute / Hasenpoth am 13. September 2015 &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Die Autonome
Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Aizpute ist seit kurzer Zeit Mitglied der
Evangelisch-Lutherischen Auslandkirche (LELBAL). Aus Anlass einer ersten
Visitation war die Erzbischöfin der LELBAL Lauma Zusevica als Gast vor Ort und
feierte unter großer Beteiligung der Gemeinde einen Abendmahlsgottesdienst am
13. September 2015. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr class=&quot;moze-more-divider&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Neben
ihr wirkten im Gottesdienst mit: Pröpstin Ieva Graufelde, die zur schwedischen
Auslandkirche gehört, Propst emer. - Karlis Zols aus
Lettland, Superintendent emer. Klaus Looft aus Deutschland und der Ortspastor
Varis Bitenieks.Die
Kirche war reich mit Herbstblumen aus den Gärten der Gemeindeglieder
geschmückt. Der Gottesdienst nach lutherischer Liturgie geführt schaffte ein
Gefühl des Dazugehörens, auch weil die Lieder nach vertrauten Melodien gesungen
wurden. Für die Gemeinde war es ein großer Tag, der anschließend mit
ausführlichen Gesprächen bei Getränken und Gebäck im hinteren Teil der großen
Kirche gefeiert wurde. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Die
Aufmerksamkeit durch die Anwesenheit der Erzbischöfin tat der Gemeinde gut,
denn die Sorgen um die weitere Existenz der Autonomen Gemeinde sind noch lange
nicht vom Tisch. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Pastorin
i.R. Gertrude Zelm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.aizputesaeld.lv/galerija/2015gada-13septebra-dievkalpojums/&quot;&gt;Bilder&lt;/a&gt;</description>
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                <title></title>
                <link>http://www.aizputesaeld.lv/seite-1/params/post/835730/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Apr 2016 17:38:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Predigt über Apostelgeschichte 2, 1-28,&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;am Pfingstsonntag, den 24.5.2015 in der Johanniskirche
in Aizpute&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Die Gnade unseres
Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft im Heiligen Geist
sei mit Euch allen! Amen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr class=&quot;moze-more-divider&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Liebe Gemeinde! &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Es ist mir eine große Freude, heute mit Ihnen
gemeinsam in der Johanniskirche Pfingsten feiern zu dürfen. Herzlichen Dank an
Pfarrer Bitenieks, der uns dazu eingeladen hat. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Ich bin zur Zeit unterwegs mit einer
Familiengruppe, die auf den Spuren unserer Ur-Ur-Großmutter Erna von Buchholz
durch Lettland reist. In dieser schönen Johanniskirche wurde sie 1857 oder 1858
konfirmiert. Mein Name ist Dietlind Fischer. Ich war Religionslehrerin und
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Comenius-Institut in Münster, eine Einrichtung,
die von allen evangelischen Landeskirchen in Deutschland unterhalten wird. &lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Es ist nicht leicht,
Kindern im Religionsunterricht der Grundschule Pfingsten zu erklären. „Warum
feiern wir Pfingsten?“ Das Weihnachtsfest ist mit eindrucksvollen Erfahrungen und
sinnlichen Erlebnissen besetzt, Krippe und Tannenbaum als Zeichen. Ostern ist zum
Teil auch noch bekannt, die Ostereier sind ein wichtiges Symbol. Aber
Pfingsten, darunter können sich Kinder nichts vorstellen. Das ist der
„Geburtstag der Kirche“ sagen wir. Aber die Kinder denken dann, das Kirchengebäude
hätte einen Gedenktag. „Der Heilige Geist ist den Christen geschenkt worden“.
Das ist ja noch schwieriger zu erklären! Lehrer nehmen dann oft
mittelalterliche Darstellungen zu Hilfe: man sieht auf den Bildern eine Gruppe
von bärtigen Männern im Kreis sitzen, und über jedem Kopf steht eine kleine
Flamme, die mit einer roten Linie von einer Taube in der Bildmitte oberhalb der
Köpfe verbunden ist. Aha sagen die Kinder, am Geburtstag hat man Geburtstagskerzen,
das leuchtet ihnen ein. Aber haben sie dann alles verstanden? Es handelt sich
um ein fröhliches, heiteres Fest. Das merken sie wohl. Und werden neugierig.&lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Wenn man nun den Text
der Apostelgeschichte dazu liest, kommt man aus dem Staunen kaum mehr heraus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;„1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle
an einem Ort beieinander. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie
von einem gewaltigen Wind und er­füllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und
es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf
einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und
fingen an zu predigen in andern Sprachen wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
5 Es wohnten aber Juden in Jerusalem, die waren gottesfürch­tige Männer aus allen
Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Brausen ge­schah, kam die Menge
zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache
reden. 7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind
nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? 8 Wie hören wir denn jeder seine eigene
Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter, und
die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz
Asien, 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen
und Einwanderer aus Rom, 11 Juden und Judengenossen, Kreter und Araber:
wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. 12 Sie
entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern:
Was will das werden? 13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind
voll von süßem Wein. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme
und redete zu Ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem
wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen!
15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte
Stunde am Tage; 16 sondern das ist’s, was durch den Pro­pheten Joel gesagt worden
ist: 17 ‚Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich
ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter
sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sol­len
Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen
Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.“&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Liebe Gemeinde!&lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;An Pfingsten können
sich die Menschen auf einmal gut verstehen. Sie reden zwar in verschiedenen
Sprachen, aber sie verstehen einander. Das ist das Wunder von Pfingsten. Und
dass wir uns gut verstehen und auch von anderen verstanden werden, das ist einer
von den wichtigsten Punkten im Leben von uns Menschen, denke ich. Danach sehnt
sich jeder: dass wir uns gut verstehen. Das bewirkt der Geist Gottes: er sorgt
für das Verstehen, für das gute Verstehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Das Sprachwunder verweist auf eine besondere Ebene der
Beziehung zwischen Menschen. Es geht nicht um Deutsch oder Englisch oder
Lettisch oder Russisch. Auch nicht um die einzig gültige richtige Übersetzung.
Sondern es geht um das, was mit den Worten gemeint ist, die Bedeutung, die zu
Herzen geht und den ganzen Menschen betrifft. Das ist so ähnlich wie mit der
Liebe. Stellen Sie sich vor, ein junger Mann sagt zu seiner Freundin: „Was ist denn
Liebe? Beweis mir doch erst mal, dass du mich liebst, begründe dein Gefühl,
erst dann kann ich das annehmen.“ Ich glaube, die Freundin würde ganz schnell
die Beziehung beenden. Liebe kann man nicht beweisen.&lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoBodyText2 moze-left&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;So wie bei der Liebe geht
das auch zu Pfingsten mit dem Geist Gottes. Den kann man nicht begründen oder
beweisen, aber er kann wirken wie Feuerflammen. Der weht, wo er will, heißt es.
Warum fragen wir trotzdem immer wieder nach Beweisen? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Es
könnte uns so gehen wie einem Pastor vor über hundert Jahren. Er hatte sich
ausgeklügelt, wie er zu Pfingsten seiner Gemeinde den Geist vorweisen könnte. Er
verabredete mit seinem Küster, der sollte auf ein ganz be­stimmtes Stichwort
hin eine weiße Taube in die Kirche fliegen lassen. Die Taube ist ja das Symbol
für den Heiligen Geist. Wie verabredet ging der Küster nach draußen als der
Pastor seine Predigt begann. Er ging nach draußen zu dem Käfig, in dem er die
Taube eingesperrt hatte. Aber als er nun zu dem Käfig kommt, sieht er nur noch
ein paar weiße Federn herum­fliegen. Und er bekommt gerade noch mit, wie eine
Katze mit dem Rest von dem Geist-Sym­bol um die Ecke saust.&amp;nbsp; Der Pastor hatte währenddessen schon zum
zweiten Mal laut und deutlich das Stichwort aufgerufen, da kommt der Küster in
die Kirche hineingestürzt und ruft außer Atem: „Herr Pastor, Herr Pastor, den
Geist hat die Katze aufgefressen.“&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Ja, so
ist das: den Geist, den einer beweisen will, den hat die Katze aufgefressen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Gottes Geist aber,
der wirkt auf einer anderen Ebene.&amp;nbsp; Dabei
geht es um Tiefe. Dabei geht es um Gebet und um Wahrheit. Und dieser Geist
Gottes lehrt uns besser zu verstehen, auf dreifache Art:&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Der Geist kann uns dabei
helfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Erstens: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; dass wir uns selbst besser
verstehen können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Zweitens: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; er lehrt uns, andere Menschen
besser zu verstehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Und Drittens : &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dieser Geist lässt uns Gott erkennen,
damit wir Gott besser verstehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Das ist doch
eigenartig: Ich denke in keiner Zeit zuvor kannten wir so viele verschiedene
Wege, wie Menschen sich miteinander austauschen können. So viele Gelegenheiten
zum Kommunizieren. Nicht bloß mit Briefen oder übers Telefon, im Radio oder
Fernsehen. Nein, per Handy oder Email und Facebook dauert es nur Sekunden, Nachrichten
zu übermit­teln. Und dennoch gibt es so viele Menschen die klagen: „Wer spricht
denn noch richtig mit mir?“ Oder: „Ich habe niemanden der mich wirklich
versteht.“ &lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Hier kommt er ins
Spiel, der Geist von Pfingsten. &lt;b style=&quot;&quot;&gt;Dieser
Pfingstgeist lehrt mich, mich selber besser und tiefer zu verstehen.&lt;/b&gt; Gottes
Geist sagt mir und jedem hier in der Kirche: wie wichtig ich bin. Wichtig in
den Augen Gottes. Gott meint mich und Sie. Das lässt uns der Pfingstgeist
erfahren. Und zwar in unserer Muttersprache, so dass wir das gut mit dem Herzen
verstehen können. Gottes Geist macht mich frei. Weil er mich wissen lässt, Gott
meint mich, ich bin ihm wichtig, darum kann ich frei sein. Und muss nicht
fürchten, was andere von mir denken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Die Sache mit dem Ver­stehen
oder Nicht-Verstehen, das ist eine uralte Geschichte unter uns Menschen. &lt;b style=&quot;&quot;&gt;Der Pfingstgeist lehrt uns, andere Menschen
besser zu verstehen&lt;/b&gt;. So von Herz zu Herz, meine ich, auf dieser anderen,
dieser tieferen Ebene. Ist das nur Wortgeklingel? Es heißt, der Geist weht wo
und wann er will. Es passiert einfach so, das Verstehen. Gemeinsam Pfingsten zu
feiern, auch wenn wir uns gar nicht kennen – wirkt da nicht auch Gottes
lebendiger Geist? Dieser Geist vertreibt auch die Angst vor dem Fremden und
auch den Hass gegen Ausländer. Man braucht nicht lange zu fragen, wer hier
lutherisch ist oder reformiert oder katholisch, jeder fühlt sich eingeladen.
Und der uns gemeinsam einlud, das war Jesus von Nazareth, der keine Fremden
kennt. Da wirkt Gottes Geist, den er uns verheißen hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Und schließlich: &lt;b style=&quot;&quot;&gt;Der Pfingstgeist lehrt uns, Gott verstehen.&lt;/b&gt;
Sagen Sie jetzt nicht gleich, davon verstehe ich nichts. Das ist eigentlich
ziemlich einfach. Nämlich: So wie ich mit anderen Menschen um­gehe, so gehe ich
auch mit Gott um. Wenn ich andere links liegen lasse, dann lasse ich Gott links
liegen. Wenn für mich die Hälfte der Menschen um mich herum gleichgültig ist,
dann ist mir Gott zur Hälfte gleichgültig. Aber wo ich einen anderen Menschen
achte, da achte ich Gott. Spüren Sie: Im Grunde ist das sehr einfach zu
erkennen, was Gott mir bedeutet. „Was ihr getan habt einem unter diesen Menschen,
sagt Jesus, „das habt ihr mir getan.“&lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Sehen Sie! So einfach
ist das mit dem gut Verstehen, mit dem Gott verstehen. Darum zum Schluss: &lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;„O Gott, sende uns
deinen Geist. So dass wir alle spüren, woher der Wind weht.“&lt;/span&gt;

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&amp;nbsp;Amen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Dietlind
Fischer&lt;/span&gt;</description>
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